Weltrechtsstaatlicher Pazifismus

Die Hauptthese des Weltrechtsstaatspazifismus lautet:  Solange den Vereinten Nationen das überlegen gerüstete Gewaltmonopol verweigert wird, fehlen dem Völkerrecht die Durchsetzungsmittel, um streitende Staaten auf friedliche Konfliktlösungen zu verpflichten.

Der weltrechtsstaatliche Pazifismus besteht im Unterschied zum bloßen Rechtspazifismus auf den untrennbaren Zusammenhang von Recht und Rechtsdurchsetzung, denn ohne den Streitparteien übergeordnete Gerichte und ebenso übergeordnete Streitkräfte, die militärische Streitaustragung verhindern und gerichtliche Entscheidungen erforderlichenfalls mittels Gewalt erzwingen, würde das Völkerrecht weiterhin von den Streitparteien selbstgerecht interpretiert und weiterhin militärisch erstritten werden können.  

Der weltrechtsstaatliche Pazifismus verlangt folglich im föderal-weltrepublikanischen Maßstab, was sich in jedem halbwegs zivilisierten Nationalsstaat an Rechtsstaatlichkeit bewährt: Die Gewaltenteilung mit wechselseitiger Machtbeschränkung: 
a) eine weltdemokratisch gewählte Weltlegislative, die völkerrechtliche Normen schafft, 
b) eine weltdemokratisch gewählte Weltregierung, die auf Grundlage völkerrechtlicher Normen arbeitet, 
c) eine weitgehent unabhänigige Weltjudikative, die Streitigkeiten auf Grundlage völkerrechtlicher Norme entscheidet,
d) Weltstreitkräfte-Monopol, das über die Einhaltung der Friedensgebote wacht, Entscheidungen der vorgenannten Gewalten durchzusetzen vermag. 


Das UNO-Gewaltmonopol muss Minimalkonsens der Friedensbewegung mit allen Regierungen sein.
siehe >> UNO-Pazifismus

Markus Rabanus  20140913 / 20170921

 

DEMNÄCHST ausführlich und besser ;-)   
Es soll im Moment nur "Denkzettel auf einer Pinnwand" sein, die entsprechend verknüpft den Überblick verschaffen für das, was alles an Pazifismus zu bearbeiten ist. 

Die unterschiedlichen
>> Pazifismus-Varianten

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Der Verstand muss schärfer sein als alle Munition.