Wasserwechsel (Aquaristik)
Wasserwechsel sind für Aquarien wichtig, um Fischkrankheiten vorzubeugen, für das Wohlbefinden der Fische und natürlich auch für uns, die Betrachter, denn trübe Wasser trüben nicht nur den Blick der Fische, sondern auch unsere Freude an ihnen.
Wie?
Möglichst mit einem SchlammAbsauger, um den Wasserwechsel mit einer Bodensäuberung zu kombinieren. Dazu sollte das Aquarium optimiert sein, indem besonders tiefe Beckenbereiche einrichtungsfrei und gut erreichbar bleiben.Wie viel?
Zwischen 20 und 40 Prozent. Je empfindlicher die Fische sind, desto öfter, aber weniger Wasser sollte gewechselt werden.
Wie oft?
Das hängt von vielen Faktoren ab:
1. Welche Mengen an Wasser gewechselt werden soll.
2. Wie viele Fische in welcher Wassermenge gehalten werden.
3. Wie gut die Wasserfilterung ist.
4. Ob richtig gefüttert wird, so dass keine Futterreste das Wasser verderben.
Es kann also Aquarien geben, die wassertechnisch so optimal sind, dass es nur geringste Wasserwechsel braucht, aber das dürfte die Ausnahme sein, denn solch "wassertechnisch optimales Aquarium" wäre uns vermutlich zu langweilig dünn besiedelt.
Das "optimale Aquarium" wird den Fischen und uns annäherungsweise gleichermaßen gerecht, ist also pflegebedürftig einschließlich der Wasserwechsel.
Bei ufernahen Fischen (z.B. Mbuna) darf ruhig auch mal mehr Wasserwechsel sein, denn das ist, als habe es einen starken Regen gegeben.
Welches Wasser?
1. Die richtige Temperatur sollte es haben. Das Mischungsverhältnis sollte schon im Transport-Eimer stimmen, notfalls hergestellt durch Zugabe von gekochtem Wasser. Aber dann sollte man sich schon bewusst sein, dass es "recht totes Wasser" ist, weshalb man nicht zu umfangreiche Wasserwechsel machen dürfte.
2. Regenwasser ist insbesondere in Ballungszentren, z.B. Großstädten einerseits oft zu sauer und enthält andererseits keine bzw. zu wenig Mineralstoffe, ist also für das Aquarium nicht wirklich ideal, sondern nur mit Säure-Neutralisierern und mineralischen Zugaben, die es im Zierfisch-Fachhandel gibt oder die durch eigene Wasseraufarbeitungen bewirkt werden.
3. Ideal ist Quellwasser, Brunnenwasser, deren Schadstofffreiheit erwiesen sein muss.
Auf die reine Optik des Wassers dürfen wir uns jedenfalls nicht verlassen, sondern sollten uns durch inzwischen leicht erhältliche Wasser-Messtechnik vergewissern.
Allerdings ist die beste Messtechnik nüscht wert, wenn wir die Informationsgewinnung nun gänzlich an sie delegieren würden, denn zur aquaristischen Gewissheit gehört einfach: GENAUES BEOBACHTEN DER FISCHE und des Beckens.TIPP: Auch bei Süßwasser-Fischen etwas Salz ins Becken geben; Bemessung >> Salzzugabe
-msr 200801/200902- >> spezielle Diskussion im Zierfischforum
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hier sind es 22, aber oft sind es mehr, z.B. >> 32 EimerOder wir leiten per Schlauch in eine Regentonne >> Wasserwechsel 240 Liter