Frieden und Freiheit

Viele Menschen denken: "Es gibt keinen Frieden ohne Freiheit." 

Das ist falsch, denn sie reden dann nicht vom Frieden, sondern hetzen zwei positive Eigenschaften gegeneinander auf.

Es gibt jedoch viele Zustände, in denen es an Freiheit fehlt und trotzdem Frieden, den es zu wahren gilt, wenn der Krieg keine Freiheit in Aussicht stellt, zumal nur den Überlebenden.

Sven200608

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Wenn die Mafia zu mir käme und wollte monatlich unter Androhung von Gewalt, dass ich 200 Euro zahle, so stünde ich vor der Wahl, ob ich zahle und lebe in schlechtem Frieden oder ob ich den Streit wage und den schlechten Frieden breche. Dann ist es gut, wenn es einen Staat gibt, der mich darin vertritt und den Streit zu meinen Gunsten entscheidet, gewinnt.

Wenn ein starker Staat einen schwachen Staat annektiert und der schwache Staat sich nicht wehrt, weil es aussichtslos wäre, so wäre kein Krieg, sondern schlechter Frieden, der immer noch besser als Krieg ist, in dem die unfreien Bürger chancenlos stürben. 

Und gut wäre, wenn es "Vereinte Nationen" gibt, die den stärkeren Staat dazu bringen, notfalls zu zwingen, den schwächeren Staat wieder in die Freiheit zu lassen. 

Der zwangsweise Befreiung wäre allerdings davon abhängig zu machen, ob es die Zustimmung der zu Befreienden gibt = kompliziert, a) Mehrheiten zu verifizieren, b) wenn Mehrheiten nicht nur über ihre eigenen Risiken entscheiden, sondern auch über die Risiken von Minderheiten.

Friedensdefinition  

Freiheit

Befreiungskriege 

gleichartiges Problem >> Frieden und Gerechtigkeit 

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