Aufklärung

ein Selbstgespräch
Und was habe ich so "Grundsätzliches" übersehen? Dass man nicht Unrecht an Unrecht messen darf, sondern am Recht.
Und hätte es etwas gebracht, wenn mir das jemand gesagt hätte? Nein.
Warum nicht? Weil Irrationalität hartnäckig sein kann wie die Vernunft. 
Warum mache ich dann überhaupt, was ich für Aufklärung halte? Was jemand nicht weiß, kann er nicht verständig entscheiden. 
Aber er tut es doch trotzdem nicht! Der eine tut, der andere nicht, weil die Aufklärung keine Garantie für die Vernunft ist: viele rauchen, obwohl jeder weiß, dass es schädlich ist. Viele rauchen weniger oder lassen es sein und hätten vielleicht ohne Aufklärung weiterhin geraucht. Die Aufklärung macht also vernünftiger, nicht jeden, aber insgesamt.
Wer sich selbst schon so sehr geirrt hat, sollte der dann andere aufklären? Wer es dann nicht tut, wäre gemein.
Aber er kann sich doch wieder irren! Wenn er das trotz Erfahrung verschweigt, würde er nicht aufklären, sondern verklären.  -sven-

>> Kant über die Aufklärung

geistesgeschichtlich - ergänzt bitte mal

sexuell -  ergänzt bitte mal

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