| Der "A 400 M" - man gönnt sich ja sonst nichts |
| Heute stimmte der Haushaltsausschuss stimmte der Beschaffung von 60 Bundeswehr-Transportflugzeugen vom Typ "A400 M" einstimmig zu. Gelobt sei die Einigkeit in Rüstungsfragen von jenen,
die ihre "letzten Mittel" mit den uns fehlenden Mitteln einkaufen: wer im Bundestag sitzt und etwas Wert auf außerparlamentarische "Beziehungen mit Format" legt, der muss sich mit Chemie-, Energie- und Rüstungsfragen befassen. Da werden einem die "Beraterverträge" nachgeworfen. Der einzelne Mensch, allein gelassen mit seinem Gewissen, scheint mir zu klein geraten für die ganz großen Dinge heutiger Beschaffungsprogramme. Die bundesdeutsche Beitrag für das insgesamt Rüstungsprojekt werden auf 8,3 Milliarden Euro veranschlagt. Der Vertrag mit den anderen sechs Partnerländern und der Industrie soll am 27.Mai unterzeichnet werden. Dann ist der Weg nach jahrelangem Gezeter frei für 180 Flugzeuge mit einem Gesamtvolumen von Die europäischen Partner wollen Sektkorken knallen, Arbeitsplätze sind gesichert - in der falschen Industrie. |
| Deutschland ist mit einer Bestellung von 60 Maschinen für rund 8,3 Milliarden Euro größter Abnehmer des Projekts. Insgesamt wollen sieben Nationen 180 Maschinen im Gesamtwert von rund 20 Milliarden Euro bestellt werden. Die anderen beteiligten Nationen sind Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg und die Türkei. Der A400 M wird von der Firma Airbus gebaut, die dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS und der britischen BAe Systems gehört. |